Windows-Alternativen im Test

Linux für Netbooks

Serverräume oder Orte mit abenteuerlichem Internetzugang sind heute sein Habitat. Seltener ist er in Meetings anzutreffen, zumal sich seine Existenz als Freelancer über zwei Kontinente und diverse Projekte erstreckt.
XP veraltet, Vista zu mächtig und Windows 7 noch nicht da: Für die Mini-Notebooks bieten sich Ubuntu und Debian sowie Netbook-optimierte Linux-Distributionen an.

Netbooks haben in den vergangenen 18 Monaten eine beispiellose Erfolgsgeschichte geschrieben, weil sie klein, leicht und günstig sind. Die neue Geräteklasse fügt sich zwischen den deutlich größeren und teureren Notebboks sowie den kleineren aber keineswegs günstigeren PDAs oder Smartphones ein. Damit sie ihre Vorteile, zu denen auch die lange Batterielaufzeit zählt, ausspielen können, sparen sie an der Hardware-Ausstattung. Das fehlende CD- oder DVD-Laufwerk sowie die nur maximal zehn Zoll großen Bildschirme sorgen zwar für geringen Stromverbrauch, fordern aber auch Kompromisse in der Bedienung. Zudem zählen die eingebauten CPUs nicht unbedingt zu den schnellsten Prozessoren.

Das macht den Betrieb einiger Anwendung schwierig, und zwar sowohl unter Windows XP als auch unter Linux. Der Vorteil des quelloffenen Betriebssystems ist jedoch eine bessere Skalierbarkeit von System und Anwendungen. Das System lässt sich problemlos abspecken, und aus der Vielzahl von Linux-Anwendungen lassen sich solche wählen, die wenige Ressourcen benötigen.
Die Redakteure der PC-Welt haben sich einige Linux-Distributionen angesehen, die sich besonders für den Einsatz auf Netbooks eignen. Alle getesteten Versionen stehen als Download zur Verfügung.