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LG.Philips LCD spart - am richtigen Ende?

11.07.2006
Der Display-Bauer LG.Philips LCD hat für seine zweites Fiskalquartal 339 Millionen Dollar Verlust ausgewiesen.

Er vollzieht daher einen Strategiewechsel und kündigte an, sein nächstes Werk werde vornehmlich Bildschirme für Computer und nicht wie bisher für Flachbildfernseher fertigen. Damit will das Unternehmen hunderte Millionen Dollar sparen. Dies ist das erste Mal, dass ein namhafter Hersteller sich entschieden hat, weniger Geld in eine neue Fertigungsstätte zu stecken und konventionelle Ausrüstung zu verwenden, statt eine teure Fabrik mit unerprobtem Equipment für immer noch größere Screens hinzustellen.

Das koreanisch-niederländische Joint Venture wetteifert mit Samsung Electronics um die Spitzenposition als LCD-Hersteller. Für das laufende Quartal erwartet LG.Philips LCD stabile Preise und einen geringeren Fehlbetrag, weil sich die Produktion von Geräten für das Back-to-School- und Weihnachtsgeschäft auswirken soll. Die Umwidmung der neuen Fabrik soll außerdem die Investitionen für dieses Jahr von zuvor geplanten 4,2 Billionen auf drei Billionen Won (umgerechnet etwa 3,2 Milliarden Dollar) reduzieren.

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