Kleine Helfer

Krento - Programmstarter statt Startmenü

Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
Überfrachtete oder langweilige Windows-Desktops - eine ansprechende Alternative bietet "Krento".

Häufig genutzte Programme kann man zwar im Startmenü oder auf dem Desktop ablegen - deutlich eleganter ist allerdings der Programmstarter Krento. Die Anwendung ordnet Programmverknüpfungen oder Internet-Links kreisförmig in zwölf Schaltflächen um das Zentrum an. Die einzelnen Flächen können dabei individuell belegt werden. Normalerweise ist Krento unsichtbar, erst ein Klick auf den pulsierenden Knopf am unteren Bildschirmrand oder das Tastenkürzel Windows+C lässt das Kreismenü erscheinen. Einzelne Programme lassen sich mit einem Klick auf das Logo oder durch ein Tastenkürzel starten.

Nutzer können beliebig viele Kreismenüs anlegen und mit individuellen Oberflächen, so genannten Skins, versehen. Solche Oberflächen sind im Überfluss vorhanden, da Krento die gleichen Skins wie das populäre Rocket Dock unterstützt. Praktisch ist auch, dass man mehrere Kreise anlegen kann, die sich jeweils einzeln abspeichern lassen. Um Krento nutzen zu können, benötigt man Windows XP, Windows Vista oder Windows 7. Zudem muss das .NET-Framework mindestens in Version 2.0 installiert sein.

CW-Fazit

Krento ist eine praktische und übersichtliche Alternative zum normalen Startmenü von Windows. Außerdem kann man so verhindern, dass der Windows-Desktop mit Verknüpfungen und Programm-Icons überfrachtet wird.