IT- und Verwaltungsreform

Justiz übernimmt Staatsmodernisierung

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Das sächsische Staatsministerium der Justiz und für Europa hat Anfang November die Aufgabe der Staatsmodernisierung vom Innenministerium übernommen.
Minister Jürgen Martens (FDP) übernimmt.
Minister Jürgen Martens (FDP) übernimmt.

Für die gesamte Landesverwaltung beschäftigt sich jetzt das Justiz- und Europaministerium mit der Einführung und dem Ausbau der IT sowie der Schaffung der organisatorischen Grundlagen für die Einführung zeitgemäßer Verwaltungsprozesse, teilte die Pressestelle des Staatsministeriums für Justiz und für Europa mit.

Das Ziel: Staatliche Zuständigkeiten sollen überschaubarer und transparenter gestaltet, Verwaltungsstrukturen gestrafft sowie die Effizienz und Effektivität des Verwaltungshandelns erhöht werden.

Sachsens Justiz- und Europaminister Jürgen Martens sagte dazu: „Mit dem Auslaufen der Zahlungen aus dem Solidarpakt Ende 2019 steht Sachsen vor großen Herausforderungen. Wir können die Erfüllung wichtiger Aufgaben eines modernen Sozialstaates nur dann langfristig sichern, wenn wir den Staat von überflüssigen Tätigkeiten befreien. Im Rahmen der Staatsmodernisierung unterziehen wir den Freistaat einer umfassenden Überprüfung."

MArtens fügte hinzu: "Unser Ziel ist es, Sachsen bis Ende 2019 finanziell auf eigene Beine zu stellen. Dazu müssen wir in den nächsten zehn Jahren alle Verwaltungsstrukturen zukunftsfähig und leistungsstark machen.“ Gleichzeitig entlaste man die Bürger und Unternehmen von hohen Steuern und Abgaben sowie von überflüssiger Bürokratie.

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