IT-Industrialisierung hilft Freiberuflern

Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting, Social Media im Berufsleben. Zusätzlich betreut das Karriereressort inhaltlich das Karrierezentrum auf der Cebit.
Das Modell der reduzierten Fertigungstiefe aus der Automobilindustrie wird sich auch in der IT-Industrie durchsetzen - das bedeutet mehr Chancen für Freiberufler.

Das heutige Arbeitsmodell in der IT-Industrie reicht nicht aus, um auch in Zukunft die Anforderungen der Gesellschaft, der Unternehmen und der einzelnen Mitarbeiter zu erfüllen. Die Einflussfaktoren lassen sich an verschiedenen Aspekten ablesen. Die Diskussion über die Globalisierung hat auch den IT-Dienstleistungssektor erfasst: Datenbankadministratoren, die Systeme in deutschen Unternehmen von Indien, Rumänien oder der Ukraine aus pflegen, sind keine unüberwindbare technische und logistische Herausforderung mehr.

Hier lesen Sie ...

  • für welche Aufgaben sich Unternehmen selbständige IT-Profs ins Haus holen;

  • warum es Freiberulfern nützt, wenn Firmen Fixkosten sparen wollen;

  • welche Vor- und Nachteile die Selbständigkeit mit sich bringt.

Der Abbau fester Mitarbeiter und damit die Reduzierung der Fixkosten ist nach wie vor nicht abgeschlossen. Selbst in vermeintlich zukunftsorientierten Technologien entlassen Firmen Beschäftigte und verlagern die Arbeit in Länder mit hohen Ausbildungsstandards, aber niedrigen Personalkosten, um am Weltmarkt bestehen zu können. Dagegen müssen sich Mitarbeiter in Westeuropa gefallen lassen, dass sie nur noch als (Fix-)Kostenblock und nicht als Wertschöpfungspotenzial betrachtet werden.

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