iPhone, iPod, Mac: Apple verdient deutlich mehr

23.10.2007
Apple hat in den vergangenen drei Monaten deutlich mehr verdient, als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Grund für die hervorragende Entwicklung war ein starker Zuwachs bei den Absatzzahlen - hier konnten alle Bereiche zulegen. Besonderes Interesse erzeugte das iPhone: im letzten Quartal wurden 1,119 Millionen Einheiten des Apple-Handys verkauft.

Der US-Hersteller Apple ist im 3. Quartal 2007 deutlich gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte das Unternehmen bei Umsatz und Gewinn kräftig zu und übertraf die Erwartungen der Analysten. Besonderes Interesse gilt den Verkaufszahlen des iPhones, das seit dem 29. Juni dieses Jahres in den USA verkauft wird und während der ersten zwei Verkaufstage 277.000 Mal über die Ladentheke ging.

In den Monaten von Juli bis September, dem letzten Quartal des Geschäftsjahres 2006/07 von Apple, legte der Umsatz im Jahresvergleich von 4,84 auf 6,22 Milliarden US-Dollar (4,38 Milliarden Euro) zu, der Gewinn stieg ebenfalls deutlich von 542 auf 904 Millionen US-Dollar (636,9 Millionen Euro). Im Hinblick auf das Gesamtjahr sei man "äußerst zufrieden, mehr als 24 Milliarden US-Dollar Umsatz und 3,5 Milliarden US-Dollar Gewinn [...] erzielt zu haben", so Apple-CEO Steve Jobs. Die Bruttogewinnspanne konnte von 29,2 auf 33,6 Prozent gesteigert werden.

Die Absatzzahlen nahmen in allen wichtigen Bereich deutlich zu. So hat Apple in den vergangenen drei Monaten rund 2,16 Millionen Rechner ausgeliefert (plus 34 Prozent), das entspricht einer absoluten Steigerung von 400.000 Macs verglichen zum besten Quartal der Firmengeschichte. Bei den iPods lag das Wachstum bei 17 Prozent auf 10,2 Millionen Einheiten gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Von besonderer Bedeutung sind allerdings die Verkaufszahlen des iPhones: Zusammen mit den 277.000 Einheiten des Vorquartals brachte Apple bisher rund 1,389 Millionen Mobiltelefone an seine Kunden und übertraf damit wurde die von Jobs festgelegte Zielsetzung von 1 Million Endgeräten.

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