Analysten

iPhone 7-Verkaufszahlen bleiben hinter iPhone 6S zurück

26.09.2016
Über eine Woche nach dem Verkaufsstart des iPhone 7 wagen erste Analysten einen Ausblick auf die Absatzzahlen des neuen Apple-Smartphones. Diese scheinen durch schlechte Lieferbarkeit hinter denen des iPhone 6S zu liegen.
Das iPhone 7 (Plus) kommt in neuer Farbe Diamantschwarz
Das iPhone 7 (Plus) kommt in neuer Farbe Diamantschwarz
Foto: Apple

Die Verkaufszahlen des iPhone 7 bleiben in der ersten Verkaufswoche scheinbar hinter denen des Vorgängers iPhone 6S zurück. Laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) liegt die Nachfrage nach dem iPhone 7 um 25 Prozent niedriger als noch beim iPhone 6S, berichtet Business Insider. Die Angabe bezieht sich auf die Nachfrage in 12 europäischen Ländern sowie Asien und Australien und sorgte für ein Absinken der Apple-Aktie um 2,7 Prozent. Über Twitter teilte das Marktforschungsinstitut mit, dass es die Zahlen nicht bestätige und wenn überhaupt, die ermittelten Daten nur für den Kunden bestimmt seien.

Ein Grund für den schlechteren Absatz könnte die mangelnde Verfügbarkeit des neuen iPhone sein. Im Apple Store sind das iPhone 7 und iPhone 7 Plus in Diamantschwarz derzeit nicht verfügbar. In der Farbvariante Schwarz wird das iPhone 7 (Plus) erst Mitte Oktober ausgeliefert. Nicht anders sieht es bei diversen Elektronikmärkten und Onlinehändlern aus: Egal ob Saturn, Media Markt, Notebooksbilliger oder Cyberport, überall ist das iPhone 7 in einer der beiden schwarzen Farben nicht verfügbar. Selbst in anderen Farben wie Gold oder Roségold ist das iPhone 7 (Plus) in vielen Shops derzeit nicht zu bekommen.

Schlechte Verfügbarkeit schmälert die Verkaufszahlen

Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo prognostiziert laut einem Bericht von Apple Insider derweil die voraussichtlichen Verkaufszahlen des iPhone 7 für 2016. Mit den Problemen die Samsung derzeit mit dem Galaxy Note 7 hat, sagt Kuo zwar eine höhere Verkaufsmenge (70 bis 75 Millionen Einheiten) des iPhone 7 (Plus) gegenüber früheren Prognosen voraus, diese lägen aber immer noch hinter denen des iPhone 6S in 2015. Als Grund für die schlechten Verkaufszahlen nennt Kuo unter anderem die geringe Ausbeute aus den Verkäufen des iPhone 7 (Plus) in Diamantschwarz und Schwarz.

Im Video: iPhone 7 und 7 Plus im ausführlichen Test

Digital Leader aufgepasst! - Foto: IDG

Digital Leader aufgepasst!

Bis es offizielle Zahlen von Apple gibt, wird es voraussichtlich aber noch einen Monat dauern. Aufgrund der schlechten Lieferbarkeit des nur langsam anlaufenen Verkaufs dürfte der Finanzbericht für das Weihnachtsquartal wohl mehr Aufschluss über Erfolg oder Misserfolg des Smartphones geben. Diese werden in der Regel Ende Januar veröffentlicht.

powered by AreaMobile