Ubi-Suite 3.6

iPhone 4 gemeinsam mit anderen Smartphones verwalten

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Ubitexx hat mit Ubi-Suite 3.6 eine Plattform vorgestellt, über die Unternehmen ihre neuen iPhones und iPads gemeinsam mit "alten"Apple iPhones, Windows Phones und Symbian-S60-Geräten einrichten und managen können.

Das Mobile-Device-Management-System unterstützt laut Ubitexx als weltweit erste Lösung alle neuen iOS-4-spezifischen Einstellungen und Policies. So könnten Unternehmen beispielsweise das Roaming kosteneffizient steuern, das Verschlüsseln des Backups erzwingen, das Einrichten mehrerer Exchange-Accounts erlauben, die Konfiguration von Privatgeräten zeitlich begrenzen oder aber Non-Business-Services wie iTunes und YouTube sperren. Darüber hinaus stellt Ubi-Suite 3.6 Unternehmen wichtige Business-Funktionen wie den automatischen Exchange-Fix, Konfigurationsprofile für Geräteklassen oder den OTA-Rollout von Zertifikaten bereit, die den Einsatz von iPhones noch sicherer und wirtschaftlicher gestalten. Auf diese Weise lassen sich etwa beliebig viele iPhones zeitsparend in einem Rolloutprozess mit verschiedenen Konfigurationsprofilen versehen.

Ubi-Suite 3.6 ist ab sofort bei Ubitexx und seinen Partnern erhältlich. Im August soll das Produkt dann als erste Mobile Device-Management-Lösung das Over-the-Air Provisioning von iOS 4 Unternehmensanwendungen sowie die neuen Apple MDM-Protokolle unterstützen. Im Anschluss können IT-Verantwortliche etwa über das Apple Push Notification Service Protokoll spezifische Einstellungen, Sicherheitsparameter und Policy-Profile ohne Benutzerinteraktion auf iPhone 4 und anderen iOS 4 Geräten installieren und verwalten.

Die Ubi-Suite verfügt über ein integriertes Asset Management, das Gerätedaten wie IMEI, ICC-ID, Seriennummer und die Betriebssystemversion automatisch ausliest und die Daten auf dem ubi-Suite Server sichert. Administratoren können den Rollout nach diesen Daten selektiv steuern, um zum Beispiel nur den Benutzern des iPhone 4 den Exchange-Fix aufzuspielen oder allen iPhone-Benutzern ein besonders sicheres Konfigurationsprofil mit Sperrung von Services wie iTunes und YouTube vorzugeben. Dies kann zeitsparend in einem Rollout-Prozess geschehen. Die Benutzer können die Konfiguration weder ändern noch löschen.