Pilotprojekt

Intershop bohrt E-Commerce mit SAP Hana auf

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Intershop zeigt auf dem DSAG-Kongress nächste Woche (17. bis 19. September) zusammen mit seinem Partner Ageto eine Kombination der eigenen Multi-Channel-Commerce-Plattform mit SAP Hana.

Auf Basis von Echtzeit-Analysen von unter anderem Transaktionsdaten, Produktdetails, sozialen Daten sowie Kontextinformationen (Geodaten, Datum, Uhrzeit) soll die Kombi aus Intershop und Hana das Erstellen von personalisierten Online-Shop-Seiten und spezialisierten Angeboten auf unterschiedlichen Touchpoints ermöglichen. Dadurch soll sich die Relevanz der Inhalte für den potenziellen Käufer signifikant erhöhen.

Intershop mache damit als erster Lösungsanbieter für Multi-Channel-Commerce Echtzeitanalysten für E-Commerce-Plattformen nutzbar - noch vor der von SAP übernommenen Schweizer Firma hybris, wie die Jenaer mit Stolz vermelden. "Mit der Einführung von Echtzeitanalysen sind Intershop-Kunden der Konkurrenz weit voraus", verspricht Intershop-CTO Jochen Wiechen. "Sie werden in der Lage sein, ihre Konversionsraten signifikant zu steigern, denn nun können sie immer zu richtigen Zeit das richtige Angebot für den jeweiligen Kunden erstellen."

"Nur Intershop kann jedem einzelnen Käufer ein individuell auf ihn zugeschnittenes Einkaufserlebnis bieten", sagt CTO Jochen Wiechen.
"Nur Intershop kann jedem einzelnen Käufer ein individuell auf ihn zugeschnittenes Einkaufserlebnis bieten", sagt CTO Jochen Wiechen.
Foto: Intershop

Das auf jeden einzelnen Käufer individuell zugeschnittene Einkaufserlebnis basiere nicht nur auf dem eigenen Wissen des Händlers über den jeweiligen Kunden, sondern auch auf einer Kombination der Informationen aus verschiedensten Big-Data-Quellen - diese blieben für die Nutzer anderer E-Commerce-Plattformen außer Reichweite.