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Intel erweitert LANDesk um Mobile-Management

20.08.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Intel nimmt den Markt für mobile Endgeräte ins Visier: Mit dem Zusatzpaket "Mobile Manager" ergänzt der Hersteller seine Desktop-Management-Suite "LANDesk 6.6" um Funktionen für die netzbasierende Verwaltung von Geräten wie PDAs oder Smartphones. Das Unternehmen hat dabei auf das Knowhow eines Drittanbieters zurückgegriffen und den Mobile Manager von Xcellenet in Lizenz genommen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um die Afaria-Suite, bestehend aus dem Inventory Manager, dem Session Manager sowie dem Software Manager.

Die Suite ermöglicht die Abfrage von Systemzuständen wie Batteriestatus, Seriennummer oder Signalstärke. Wenn es um die Verteilung von Software geht, kann der Mobile Manager zuvor die Ressourcen auf dem Endgerät prüfen sowie Anwendungen auf defekte oder veraltete Dateien kontrollieren. Checkpoint Restart führt die Dateiübertragung auf das mobile Gerät bei Fehlern an dem Punkt fort, an dem sie unterbrochen wurde. Mobile Manager wird ab dem 10. September verfügbar sein und Geräte mit den Betriebssystemen Palm OS und Pocket PC unterstützen. Intel verlangt 64 Dollar Lizenzkosten pro Arbeitsplatz.

Auch andere Hersteller von Softwaremanagement-Produkten haben mobile Lösungen angekündigt. Microsoft bereitet derzeit eine Beta-Version von "SMS 2003" vor. Zunächst werden nur Laptops unterstützt, später sollen Komponenten für Windows CE und XP Embedded folgen. Auch Novells "ZenWorks", Tivolis "Handheld Device Manager" sowie CAs "Unicenter" bieten verschiedene Formen der Verwaltung tragbarer Endgeräte. (wm)