Cloud Computing

Infrastructure as a Service von T-Systems

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Ab sofort können sich Kunden Infrastrukturleistungen dynamisch nach Bedarf binnen Minuten über ein Portal der Telekom-Großkundensparte T-Systems zusammenstellen und nutzen.
T-Sytems-Zentrale in Frankfurt
T-Sytems-Zentrale in Frankfurt
Foto: Telekom AG

Rechenintensive Forschungsprojekte oder Simulationen seien damit kurzfristig ohne eigene Hardware möglich, teilte die Telekom mit. Abgerechnet werden die "Dynamic Services for Infrastructure" stundengenau. Zunächst gibt es eine Pilotphase bis Februar 2011, während der die Lösung für T-Systems-Kunden kostenlos bleibt. Die Telekom macht mit der neuen Offerte insbesondere Amazon mit seinen Amazon Web Services Konkurrenz.

Das Angebot vereine die Vorteile der Cloud-Ansätze aus dem öffentlichen Bereich mit denen aus dem hochsicheren Geschäftskundenbereich, so die Telekom weiter: Zugangskontrolle, Datensicherheit und -schutz, definierte SLAs (Service Level Agreements), volle Skalierbarkeit und attraktive Preise. Alle Rechenzentren und somit auch die Kundendaten befinden sich laut Anbieter in Deutschland, werden nach ISO 27001 auf Sicherheit zertifiziert und zusätzlich durch Kunden auditiert. Die Anwendungen der jeweiligen Kunden sind logisch getrennt, ergänzende Sicherheitsvorkehrungen sollen vor Zugriffen über das Internet schützen.

Das neue IaaS-Angebot (Infrastructure as a Service) lässt sich dabei mit anderen Leistungen aus dem T-Systems-Portfolio kombinieren. Das Kundenportal gibt Auskunft über die Systemlaufzeit, genutzte Ressourcen wie Prozessor- und Speicherleistung sowie die Kosten. Bei der Hardware kann der Kunde zwischen verschiedenen Plattformen in T-Systems Rechenzentren wählen und dabei laut Telekom einfach auf vorkonfigurierte Systeme zugreifen und diese entsprechend seiner Anforderungen ergänzen. Die technische Basis ist eine x86-Architektur, die 32-Bit- und 64-Bit-Betriebssysteme und -Anwendungen unterstützt.