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IDC veröffentlicht düstere PC-Prognose

10.09.2001
Die Marktforscher von IDC erwarten für das laufende Jahr 1,6 Prozent weniger verkaufte PCs. 2002 soll es dann wieder aufwärts gehen - allerdings nicht beim Umsatz.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Marktforscher von IDC haben Ende vergangener Woche eine pessimistische Prognose für den weltweiten PC-Halbmarkt veröffentlicht. Die weltweite Nachfrage werde im Kalenderjahr 2001 um 1,6 Prozent auf knapp 130 Millionen Rechner zurückgehen, so die Auguren. Erst im vergangenen Juni hatte IDC seine Prognose auf ein Wachstum von 5,8 Prozent gesenkt, nachdem das Institut anfänglich sogar von 10,8 Prozent ausgegangen war. Besonders heftig falle der Einbruch im Consumer-Markt aus, meinen die Experten. Sie rechnen hier inzwischen mit einem Minus von 9,6 Prozent auf 44,1 Millionen verkaufte Einheiten - daran soll auch der Launch von Windows XP Ende Oktober nichts mehr ändern.

Immerhin: Für 2002 erwartet IDC wieder ein Wachstum, und zwar gegenüber diesem Jahr um 6,9 Prozent auf 138,6 Millionen verkaufte Systeme. Zuvor hatten die Marktforscher auf ein Plus von 12,2 Prozent (155,9 Millionen Stück) getippt. Die neue Prognose entspricht einem Umsatzrückgang von zwei Prozent (vorher: zwei Prozent Zuwachs).