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IDC setzt die Prognosen für den PC-Markt leicht herauf

13.06.2006
Das Geschäft in Asien läuft auf der Überholspur, Westeuropa hat hingegen eine Auszeit genommen.

Ungeachtet der schwächelnden europäischen und US-amerikanischen Märkte dürften im laufenden Jahr weltweit mehr PCs ausgeliefert werden als bisher von Experten angenommen. Der PC-Absatz in Asien habe die Rückgänge in Europa und den USA bereits zum Jahresauftakt mehr als ausgeglichen, teilten die Marktforscher von IDC am Dienstag in Framingham mit. Die Analysten erwarten nun im Gesamtjahr ein Auslieferungsplus von 10,8 Prozent statt wie bisher von 10,5 Prozent.

Im ersten Quartal 2006 legten die weltweiten Auslieferungen von PCs unerwartet stark zu, wie die Experten mitteilten. In den ersten drei Monaten 2006 wurden 12,6 Prozent mehr Computer ausgeliefert als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im März hatte IDC lediglich ein Plus von 11,8 Prozent vorhergesagt.

"Im ersten Quartal 2006 sind die Auslieferungen in Westeuropa wie angenommen deutlich zurückgegangen", schrieben die Experten. Zusätzlich seien in den USA ein Prozent weniger PCs ausgeliefert worden und damit weniger als erwartet. "Ungeachtet dieser Hemmnisse stiegen die Computer-Auslieferungen in Japan, dem asiatisch-pazifischen Raum und dem Rest der Welt viel deutlicher als vorhergesagt", so die IDC-Experten. Dies spiegele sich nicht nur in der weltweiten Entwicklung zum Jahresauftakt wider, sondern führe auch zu der leicht höheren Prognose.

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