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Kareprints

Icons als moderne Ikonen

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Susan Kare gehört zu den bekanntesten UI-Designerinnen des PC-Zeitalters.
Clarus, the Dog Cow ist bereits unterwegs zum Autor dieser Meldung ;-)
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Nun verkauft sie ausgewählte Entwürfe, darunter viele ikonische Icons des Ur-Macintosh von Apple aus dem Jahr 1984, als Drucke. Jedes Motiv ist in vier Größen erhältlich, auf je 200 Exemplare limitiert, nummeriert und handsigniert. Die kleinste Größe von 8,5 x 11 Zoll (etwa DIN A4) kostet 89 Dollar, wer nach Deutschland liefern lässt zahlt dabei insgesamt 108 Dollar. Der Webshop unter www.kareprints.com ist seit gestern Abend online. Interessenten sollten sich beeilen, wenn sie noch eines der Blätter ergattern wollen.

Susan Kare arbeitete von Januar 1983 bis 1986 bei Apple an den Icons und Schriftarten sowie an Marketingmaterialien und dem Gesamterscheinungsbild des neu entwickelten Macintosh-Computers. Für Apple entwickelte Kare unter anderem die serifenlose Schriftart "Chicago". 1986 wechselte sie als eine der ersten Angestellten zu der neuen Steve-Jobs-Firma NeXT. 1987 entwarf sie in Microsofts Auftrag Buttons, Icons und andere Bildschirmelemente für Windows 3.0, darunter auch die Spielkarten für das Spiel Solitaire, die bis Windows XP in der Datei cards.dll enthalten waren und erst mit Windows Vista ersetzt wurden. Seit 1988 arbeitet Kare als selbständige Graphikdesignerin.