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IBM stellt Entwickler-Kit für Software-Images vor

18.09.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit IBMs "ImageUltra Builder" sollen IT-Abteilungen ihre firmenspezifischen Software-Images künftig ohne Mitwirken von Seiten Big Blues erstellen können. Dabei handelt es sich um ein Abbild der auf dem PC installierten Applikationen. Zwar ist IBMs ImageUltra-Software, die an verschiedenen Orten im Firmennetz gepeicherte Images zusammenführt, bereits seit Oktober letzten Jahres erhältlich. Allerdings mussten Lizenznehmer der bisherigen Version mit IBMs Imaging Technology Center zusammenarbeiten, um sich neue IBM-PCs mit der gewünschten Softwareausstattung liefern zu lassen.

Laut Rich Cheston, Director System-Management bei IBM, stellt das Image-Management ein zentrales Problem für IT-Abteilungen dar. Meist sind die Software-Images an spezielle Hardware gebunden, sodass bei jeder Änderung ein Image-Update fällig wird. Dadurch gerieten Software-Updates und -Bestandsaufnahme häufig zum schwierigen Unterfangen, so Cheston.

Derzeit läuft Big Blues ImageUltra Builder, der am 24. September auf den Markt kommt, nur auf der hauseigenen Hardware. Bis zum Jahresende soll die PC-Management-Software jedoch auch für Nicht-IBM-Hardware verfügbar sein. Die Preise für Version 1 des ImageUltra Builder beginnen bei 1500 Dollar für 100 Lizenzen, darüber hinaus kostet jede weitere Lizenz 15 Dollar, ab 10 000 Lizenzen jeweils 12 Dollar. (kf)