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IBM speckt pServer für Oracle ab

28.05.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM müht sich derzeit nach Kräften, "abgespeckte" Varianten seiner neuen Unix-Maschinen "pServer 620" und "660" auf den Markt zu bringen, die speziell die Oracle-interessierte Kundschaft ansprechen sollen.

Hintergrund: Der Datenbankriese aus Redwood Shores offeriert sein RDBMS "8/9i" in einer "Standard"- und einer "Entprise Edition", die keine nennenswerten technischen Unterschiede aufweisen. Die auf vier CPUs beschränkte Standard Edition ist allerdings erheblich preiswerter (für eine Vier-Wege-Maschine laut Oracle Store eine gute Viertelmillion Dollar). Die neuen IBM-Server, Nachfolger der bisherigen RS/6000-Modelle "F80", "H80" sowie "H70", sind jedoch mit sechs Prozessoren bestückt und kommen damit nicht in den Genuss der preiswerteren Oracle-Datenbank. Deswegen sollen in den geplanten Spar-Konfigurationen zwei CPUs stillgelegt werden. Die neuen Systeme sollten laut "Computergram" ursprünglich am 5. Juni angekündigt werden. Möglicherweise werden sie aber auch erst zum Ende des Monats zusammen mit Oracle 9i präsentiert.