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IBM setzt auf Germanium-Chips zur Leistungssteigerung

07.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit Hilfe von Germanium haben IBM-Forscher eine Technik entwickelt, die erheblich kleinere und leistungsfähigere Chips ermöglichen soll. Germanium werde dabei genutzt, um den Elektronenfluss durch Transistoren zu beschleunigen, erklärte Huiling Shang aus IBMs Forschungsabteilung. Gegenüber herkömmlichen Transistoren ergebe sich eine Leistungssteigerung um das Dreifache. Weil die Miniaturisierung von Transistoren inzwischen an Grenzen stoße, könne die neue Technik vor allem Chipherstellern nützen, so der Wissenschaftler. Gegenwärtig befinde sie sich aber noch im Forschungsstadium. Mit einer praktischen Nutzung im Fertigungsprozess sei erst im Jahr 2013 zu rechnen. (wh)