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IBM schmiedet japanische Linux-Allianzen

31.05.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM tut sich mit den japanischen Konzernen Fujitsu, NEC und Hitachi zusammen, um mit vereinten Kräften das quelloffene Unix Linux fit(ter) für die Unternehmens-DV zu machen.

Die vier Konzerne planen dazu "verschiedene Open-Source-Projekte". Unter anderem wollen sie die Isolation von Problemen im laufenden Betrieb, die Skalierbarkeit sowie die Unterstützung von NUMA-Architekturen (Non-Uniform Memory Access) verbessern. Um von vornherein den Anschein kommerzieller und proprietärer Interessen auszuschließen, kündigten sie eine enge Zusammenarbeit mit der Open-Source-Gemeinde an. "Linux wird zunehmend wichtiger für das E-Business", erklärte Daniel Frye, Director des IBM Linux Technology Center. "Wir wollen dazu beitragen, dass Linux mehr Funktionalität und letztlich IT-Entscheider für ihre Server-Umgebungen zusätzliche Optionen erhalten."