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"Facebook für's Business"

IBM Lotus lädt ein ins Bluehouse

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die Lotus-Sparte von IBM hat mit "Bluehouse" eine Kombination aus Social Networking und Business Collaboration gestartet.

Bluehouse residiert als SaaS-Angebot in der "Cloud" und umfasst unter anderem Instant Messaging, Web-Conferencing, gemeinsam Nutzung von Dokumenten, Profilseiten, Verzeichnisdienste und Werkzeuge zum Aufbau geschäftlicher Netzwerke. Anders als bei populären Social Networks wie etwa Facebook bietet es aber Management-Funktionen für den Datenschutz und andere Features, die Unternehmen wünschen.

Bluehouse basiert auf "Lotus Foundations" und befindet sich einstweilen noch in der Betaphase. Sobald der Test abgeschlossen ist, will IBM für den Service eine Abogebühr verlangen, deren Höhe zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht feststeht. Zielgruppe sind vor allem kleine und mittelständische Anwenderfirmen.

Bluehouse ist aus Sicht der IBM nur ein Teil einer breiter angelegten Cloud-Computing-Initiative. Damit will der Konzern "sein traditionelles Software-Delivery-Modell ausweiten in Richtung einer Mischung aus On-premise- und Cloud-Computing-Anwendungen mit neuer Software, Services und technischen Ressourcen für unabhängige Softwarehäuser (ISVs) und Kunden".