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IBM lässt Atlantic-Entwicklungssuite vom Stapel

14.10.2004

Der IBM-Bereich Rational Software hat die neue "IBM Rational Software Development Platform" vorgestellt, die bisher unter dem Codenamen "Atlantic" lief. Sie soll die Softwareentwicklung in der blauen Hemisphäre vereinheitlichen. Dazu basiert sie auf dem Entwicklungs-Framework "Eclipse 3.0", das IBM einem Open-Source-Projekt übergeben hat. Und es enthält Funkmtionalitäten von Rationals "eXtended Development Environment" (XDE) und "Purify Plus" sowie IBMs "Websphere Application Developer".

Die Software Development Platform umfasst mehrere Einzelwerkzeuge. Der "Portfolio Manager" ist eine Life-Cycle-Lösung zur Planung, Steuerung und Bewertung von IT-Projekten. Der "Software Architect" dient zum Design der Applikationen und verifiziert die Einhaltung der Vorgaben. Auf der Unified Modeling Language 2.0 basiert der "Software Modeler". Er sorgt dafür, dass die Softwarearchitektur und ihre Spezifikationen klar definiert und den Entwicklern bekannt sind. Mittels "Manual Tester" lassen sich Entwicklungsabschnitte überprüfen und die Folgen von Änderungen erkennen.

Die Produkte werden am 31. Dezember dieses Jahres erscheinen. Gleichzeitig startet das Programm "Ready for IBM Rational Software", um Entwickler von den Vorzügen der Umgebung zu überzeugen. Der Software Architect kostet 5500 Dollar pro User. Der Software Modeler und der Manual Tester kosten 1795 beziehungsweise 1500 Dollar pro Entwicklerplatz. (ls)