Speicher-Management

IBM DS8700 Disk Storage System verspricht effizientere Datenhaltung

Wolfgang Herrmann ist Deputy Editorial Director der IDG-Publikationen COMPUTERWOCHE und CIO. Zuvor war er Chefredakteur der Schwesterpublikation TecChannel und stellvertretender Chefredakteur COMPUTERWOCHE. Zu seinen thematischen Schwerpunkten gehören Cloud Computing, Data Center, Virtualisierung und Big Data.
Mit neuen Speichersystemen sollen IBM-Kunden Datenbestände besser priorisieren und so das Storage-Management vereinfachen können.

Im Mittelpunkt der jüngsten IBM-Ankündigung steht das Speichersystem "IBM DS8700 Disk Storage System". Der Hersteller verweist vor allem auf neue Management-Funktionen, die es Unternehmen ermöglichten, Daten in verschiedenen Speicherklassen zu verwalten. Dazu überwache das Subsystem IBM System Storage Easy Tier den Datenstrom und verlagere beispielsweise nur die besonders stark nachgefragten Informationen auf schnelle SSD-Komponenten. Manuelle Storage-Tier-Vorgaben, wie sie etliche Unternehmen bereits verwenden, würden damit überflüssig. Unterm Strich ließen sich IT-Kosten sparen.

Unternehmen müssten ihre Daten besser priorisieren und kategorisieren, um sie effizient auswerten zu können, argumentieren die IBM-Marketiers. Auf diese Weise könnten sie sich Wettbewerbsvorteile verschaffen. IBMs erweitertes Storage-Portfolio soll dabei helfen. In den vergangenen zwei Jahren hat der IT-Konzern eigenen Angaben zufolge mehrere Milliarden Dollar in Akquisitionen und neue Produkte investiert, um das Speicherangebot zu verbreitern. Im ersten Quartal 2010 verzeichnete der Storage-Bereich laut IBM ein Umsatzwachstum von 11 Prozent. (wh)