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IBM bestückt Server mit Linux

17.02.1999
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die IBM wird auf der Linuxworld in San Jose in der kommenden Woche ankündigen, daß sie eine Reihe von Low-end-Servern und Workstations der RS/6000-Familie sowie die "Netfinity"-PC-Server zusätzlich zu deren angestammten Betriebssystemen (AIX, NT) auch mit dem Freeware-Unix Linux ausstatten wird. Dabei will Big Blue eine ganze Reihe von Distributionen unterstützen, unter anderem die von RedHat, Caldera und Pacific High Tech. Darüber hinaus ist eine IBM-eigene Portierung von Linux auf die Power-PC-Architektur vorgesehen, deren Prozessoren derzeit sowohl die RS/6000 als auch die AS/400 antreiben. Angst vor einer Kannibalisierung des hauseigenen Unix-Dialekts AIX hat die IBM nicht. AIX soll vor allem als High-end-Betriebssystem für Unternehmenskunden positioniert und durch entsprechenden Service und Support unterstützt werden. Mit Linux erhofft sich die IBM größere Erfolge in bislang eher von der Konkurrenz bedienten Märkten wie Internet Service Provider (ISPs) und Universitäten.