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IBM behauptet Spitzenposition im weltweiten Servicemarkt

23.06.2004

IBM Global Services ist mit anteiligen 7,5 Prozent der weltweit größte IT-Dienstleister, das berichten die Marktforscher von Gartner. Big Blues Serviceeinnahmen legten gegenüber 2002 um 6,2 Prozent auf 42,6 Milliarden Dollar zu. Sie stiegen damit genau so schnell an wie der Gesamtmarkt. Weltweit wurden der Gartner-Einschätzung zufolge im Jahr 2003 569 Milliarden Dollar mit IT-Services umgesetzt. 2002 waren es noch 536 Milliarden Dollar.

Auf den Rängen nach IBM folgen EDS mit 3,7 Prozent, Fujitsu mit 2,8 Prozent, CSC und Hewlett-Packard mit jeweils 2,2 Prozent sowie Accenture mit 2,1 Prozent. Aus der Führungsgruppe konnte lediglich Fujitsu Marktanteile gewinnen (plus 0,1 Prozent). HPs Beitrag fiel um 0,1 Prozent und EDS verzeichnete einen Rückgang um 0,2 Prozent. Die Anteile von CSC und Accenture stagnierten auf Vorjahresniveau. Insgesamt fließen 59 Prozent der weltweiten IT-Serviceumsätze in die Kassen von US-amerikanischen Firmen.

Deutlich schneller als der Marktdurchschnitt legten die indischen Anbieter zu, insgesamt verbesserten die IT-Dienstleister vom Subkontinent ihre Vorjahreseinnahmen gegenüber 2002 um 29 Prozent. Im weltweiten IT-Servicemarkt spielen sie derzeit mit anteiligen 1,4 Prozent eine noch untergeordnete Rolle.

Getragen wurde das Wachstum vor allem von der Nachfrage aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Dort wuchs der Markt um zehn Prozent. In den USA verzeichneten die Anbieter immerhin noch ein Wachstum von 1,1 Prozent, während das Geschäft in Europa um 4,8 Prozent schrumpfte. (jha)