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IBM auf Outsourcing-Beutezug

19.10.2004

IBM hat eine Reihe großer Outsourcing-Deals an Land ziehen können - zwei davon auf dem europäischen Kontinent. So hat die Wiener Städtische Gruppe nach Angaben des Dienstleisters kürzlich einen Sieben-Jahres-Vertrag mit einem Volumen von rund 200 Millionen Dollar unterzeichnet. Demnach wird IBM die IT-Infrastruktur, das Application-Hosting, das Netz und die zentralen Server-Systeme des österreichischen Versicherers und einiger seiner Konzerngesellschaften - unter anderen die Wiener Städtische Allgemeine Versicherung sowie die Donau Allgemeine Versicherungs-AG - unter seine Fittiche nehmen. Im Rahmen des Deals werden etwa 200 Mitarbeiter zu Big Blue überwechseln.

In Portugal ist IBM ein weiterer großer Fisch ins Outsourcing-Netz gegangen: Die Banco BPI hat Big Blue im Rahmen eines 100-Millionen-Dollar-Vertrags für die kommenden zehn Jahre das Management seiner IT-Infrastruktur anvertraut. Das Abkommen betrifft BPIs Zentral- und Midrange-Systeme, das Rechenzentrum sowie Business-Continuity-Services.

Darüber hinaus hat IBM den südkoreanischen Modespezialisten Esquire für sich gewonnen: Im Rahmen des Vertrags wird IBM Korea dem Unternehmen in den kommenden sieben Jahren bei der Konsolidierung und dem Management seiner Infrastruktur - einschließlich Server, Speicher, Netz und Sicherheit sowie Geschäftsapplikationen - unter die Arme greifen. (kf)