Kostenloses Business Breakfast der COMPUTERWOCHE

HR-Startups meet Personaler

Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting, Social Media im Berufsleben. Zusätzlich betreut das Karriereressort inhaltlich das Karrierezentrum auf der Cebit.
Personalexperten, die schon immer wissen wollten, an welchen Themen Gründer arbeiten, können sich darüber auf dem nächsten Business-Breakfast der CW in Zusammenarbeit mit dem FranklinCovey Leadership Institut am 28. Juni in München informieren. Nicht fehlen wird auch ein Vortrag zu einem Management-Thema und zwar wie sich Strategie und Alltagsgeschäft am besten verbinden lassen.

Im Mittelpunkt des Business Breakfasts stehen drei Startups, die sich mit Themen beschäftigen, die Personal-Managern unter den Nägeln brennen - wie wir meinen. Talentry hat eine Lösung, das HR-Profis im Recruitung unterstützt, HR-Instruments weiß, worauf es ankommt, wenn es um Mitarbeiterbefragungen und Feedback geht und HRForecast kennt sich mit Big Data und Datenanalyse bestens aus.

Management-Experte Maron: Strategie und Alltagsgeschäft verbinden

Schließlich referiert Andreas Maron vom FranklinCovey Leadership Institut zum Thema "Strategie & Umsetzung - wie man mit vier Disziplinen ein Unternehmen auf ein strategisches Ziel ausrichten kann." Maron ist überzeugt, dass die beste Planung und Strategie hinfällig ist, wenn es an der Umsetzung mangelt. "Viel zu oft versanden Vorhaben, haben größere und langfristige Projekte im Alltag nahezu immer das Nachsehen", weiß der Management-Experte.

Andreas Maron referiert zum Thema "Strategie & Umsetzung - wie man mit vier Disziplinen ein Unternehmen auf ein strategisches Ziel ausrichten kann."
Andreas Maron referiert zum Thema "Strategie & Umsetzung - wie man mit vier Disziplinen ein Unternehmen auf ein strategisches Ziel ausrichten kann."
Foto: FranklinCovey

Manche Unternehmen schafften es jedoch, kontinuierlich Strategie mit Alltagsgeschäft erfolgreich zu verbinden. Doch was ist deren Geheimnis? Maron erklärt, mit welchen vier Disziplinen, sich Unternehmen voll und ganz auf ein strategisches Ziel einschwören lassen. "Damit können Führungskräfte mit ihren Teams über sich hinauswachsen und Ergebnisse erzielen, die in keinem Unternehmensplan vorgesehen waren", ist er überzeugt.

Bis zum Montag, dem 20. Juni, können sich Interessenten anmelden, entweder per Mail jobsundkarriere@idg.de oder telefonisch unter 089/36086-261 oder -322. Die Veranstaltung findet im Conference Center von IDG in der Lyonel Feininger Str. 26 in 80807 München statt. Los geht es um 8.30 mit dem Frühstück, erste Leckerbissen geistiger Nahrung folgen dann ab neun Uhr.

Hier nun einige Infos zu den drei Münchner Startups, die Ihnen auf dem Business Breakfast Rede und Antwort stehen:

Talentry: Software für Mitarbeiterempfehlungen

Mitarbeiterempfehlungen gelten als eine der vielversprechendsten Einstellungsmaßnahmen; und sie bildeten auch im vergangenen Jahr den erfolgreichsten Weg der Stellenbesetzung. Jede dritte Stelle wird über persönliche Kontakte besetzt. Diese Tatsache hat sich das Münchner Startup Talentry zu eigen gemacht und eine Software entwickelt, mit der Mitarbeiter geeignete Personen an ihr Unternehmen empfehlen und diese freien Stellen zusätzlich über Social Media-Kanäle, E-Mail oder die Mitarbeiternetzwerke verbreitet.

Carl Hoffmann ist Gründer des Startups Talentry - einer Software für Mitarbeiterempfehlungen.
Carl Hoffmann ist Gründer des Startups Talentry - einer Software für Mitarbeiterempfehlungen.
Foto: Talentry

Gründer Carl Hoffmann wirbt mit seiner Lösung damit, dass er mit seinem Werkzeug eine enorme Reichweite erzielt, denn jeder Mitarbeiter erreicht im Durchschnitt 341 aktive und passive Jobsuchende über seine Kontakte. Wegen der Einfachheit, Transparenz und schnellen, unkomplizierten Einführung machen die Mitarbeiter eher mit, so gebe es zehnmal mehr Empfehlungen, so Hoffmanns, Bilanz, als auf herkömmliche Weise.

HR-Instruments: Feedback für Personaler

Simon Werther entwickelt mit seinem Startup HR-Instruments Feedback-Lösungen für die Personaler. "Letztlich geht es beim Einsatz der Feedback-Toolbox immer um die Verbesserung der Zufriedenheit und der Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern, Führungskräften und Abteilungen", wie er betont. Mit den integrierten mächtigen People Analytics könnten Personaler darüber hinaus umfangreiche Ergebnisse ableiten, um nachhaltige Verbesserungen zu implementieren.

Simon Werther bietet Personalern Feedback-Lösungen mit seinem Startup HR-Instruments.
Simon Werther bietet Personalern Feedback-Lösungen mit seinem Startup HR-Instruments.
Foto: HR-Instrument

Neben etablierten Instrumenten wie Feedback für Führungskräfte, 360-Grad-Feedback, Teamdiagnosen und Mitarbeiterbefragungen hat Werther auch so innovative Formate wie Instant Feedback, agiles Projektfeedback und Pulsbefragungen in intuitiven Oberflächen im Angebot. Über Gamification-Elemente könne ein kontinuierlicher Austausch entstehen, um Feedback-Kulturen langfristig aufzubauen. Dabei wählen die Kunden das Medium frei - per Browser oder per App für iOS und Android lasse sich die Feedback-Toolbox von HRinstruments nutzen. Darüber hinaus stünden Dashboards mit Ergebnissen und Statistiken zur Verfügung, um in Echtzeit den Überblick zu behalten und die Prozesse zu steuern.

HRForecast: Big Data und Analyse der Strategien

HRForecast ist auf den Gebieten Unternehmens- und Personalstrategie sowie HR-Analytics tätig. Gründer Christian Vetter formuliert das ehrgeizige Ziel in einem kurzen Satz: "Wir wollen Organisationsstrukturen zukunftsfähig gestalten." Und um dieses Ziel zu erreichen, setzt das Münchner Startup auf die Kombination von Big-Data-Technologien und präzisen Analyseverfahren. Dazu gehört, dass sich neben der Verknüpfung interner Datenbestände (Personal- und Finanzinformationen) auch externe beziehungsweise makroökonomische Daten in die Analyse integrieren lassen.

Gründer Christian Vetter will mit HRForecast Organisationsstrukturen zukunftsfähig gestalten.
Gründer Christian Vetter will mit HRForecast Organisationsstrukturen zukunftsfähig gestalten.
Foto: HRForecast

"Die vollständige Integration von Geschäftsszenarien und die Analyse der Auswirkungen auf die Belegschaft erfolgen in Echtzeit, die Ergebnisse werden bis hin zu einzelnen Mitarbeitern sichtbar", versichert Vetter. Integrative Planung, Nutzung vernetzter Daten, proaktives Personalmanagement, Dynamisierung von Belegschaften - all das wird von HR-Forecast abgedeckt, verspricht Vetter. Dadurch können Fragen in nahezu allen HR-relevanten Bereichen besser als mit herkömmlichen Methoden beantwortet werden.