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HP: Wir stehen voll hinter IA-64

13.09.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Hewlett-Packard (HP) hat auf der HP-World in San Franzisko angekündigt, man wolle den gemeinsam mit Intel entwickelten "Merced"-Prozessor gegen Mitte kommenden Jahres in die hauseigenen High-end-Server-Familien integrieren. Zunächst sollen Anwender zwischen drei Betriebssystemen wählen können: HP-UX, der 64-Bit-Version von Windows 2000 (HP glaubt offensichtlich, daß diese rechtzeitig fertig wird) sowie Linux. Auf späteren IA-64-Systemen (Intel Architecture 64) soll dann auch MPE/iX unterstützt werden.

Gleichzeitig betonte der Hersteller, daß er die neue Prozessorarchitektur von Beginn an, also mit der Merced-CPU, unterstützen werde. Die kürzlich gegenüber den Anendern der "N-Klasse"-Server ausgesprochene Empfehlung für den Merced-Nachfolger "McKinley" als erste Upgrade-Option stelle keineswegs einen generellen Rat dar, die erste IA-64-Gneration zu überspringen.