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Hewlett-Packard kombiniert System-Management-Tools

10.11.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Hewlett-Packard will seine System-Management-Tools in einem Paket - Codename "Nimbus" - zusammenführen. Damit sollen Administratoren einen einheitlichen Leitstand für Windows-, Linux- und Unix-Systeme unter dem HP-eigenen Derivat HP-UX erhalten. Diese Möglichkeit ist für die Server-Strategie HPs insofern von Bedeutung, weil die künftigen Rechner mit Intels Itanium-Prozessoren unter allen drei Betriebssystemvarianten laufen. Mit Hilfe eines System-Manangements, das alle drei Betriebssysteme umfasse, ließe sich außerdem die bislang eher zögerliche Resonanz auf die neue Intel-Architektur verbessern, hofft Paul Miller, Vice President für das Marketing im Bereich Standard-Server bei HP. Außerdem könnten so die Migrationskosten von HPs PA-Risc-Architektur auf die 64-Bit-Intel-Plattform gesenkt werden.

In Nimbus sollen mit dem von Compaq übernommenen "Insight Manager" sowie den HP-Tools "Toptools Device Manager" und "Service Control Manager" drei Produktlinien zusammenfließen. Das Paket werde laut den HP-Verantwortlichen eine Abstraktionsschicht für die Hardware bilden, auf der wiederum die Provisioning- und Virtualisierungs-Tools der Adaptive-Enterprise-Strategie aufbauen. Die neue System-Management-Suite soll Ende des Jahres herauskommen. (ba)