Heimnetze einrichten: Funk ist Trumpf

06.03.2003
Von Martin Seiler
Wenn in einem Haushalt mehr als ein PC zum Einsatz kommt, wird Vernetzung auch dort zum Thema. Wer keine Kabel verlegen möchte, kann drahtlose Techniken einsetzen.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes besaßen 2001 bereits rund 21 Prozent aller „computerisierten“ deutschen Haushalte zwei oder mehr Rechner. Neben der zentralen Nutzung von Scannern oder Druckern ist es vor allem das gemeinsame Internet-Surfen über einen einzigen Anschluss, das eine Vernetzung attraktiv macht.

Foto: Fujitsu-Siemens Computers

Inzwischen haben sich einige Verfahren etabliert, die für eine schnurlose Vernetzung im Heimbereich geeignet sind. Neben der noch relativ jungen Technik Bluetooth sind dies Wireless LAN (WLAN) und DMAP (Dect Multimedia Access Profile). Alle drei sind technisch ausgereift und standardisiert. Da sie sich in einigen Punkten unterscheiden, sind sie nicht für jeden Einsatzzweck gleich gut geeignet.

Entgegen anders lautenden Behauptungen ist Bluetooth mehr als ein Kabelersatz. Mit rund zehn Metern Reichweite kommt die Technik aber nur dann in Frage, wenn die zu vernetzenden Komponenten nicht zu weit voneinander entfernt stehen. Sichtkontakt ist jedoch nicht nötig. Die Integration von Druckern oder die Nutzung eines Internet-Zugangs mit mehreren Rechnern stellt kein Problem dar, die Gesamtzahl aller verknüpften Geräte sollte jedoch acht nicht überschreiten. Der Vorteil: Auch Handys oder PDAs lassen sich ohne weiteres einbinden, um beispielsweise einen Drucker zu nutzen.

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