A7

Hat das nächste iPhone einen 64-Bit-Prozessor?

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Im nächsten iPhone - das wohl "5S" heißen wird - könnte erstmals eine 64-Bit-CPU stecken.

Das berichtet unter anderem das Blog "GigaOM" unter Berufung auf zwei Tweets eines Fox-Nachrichtenmoderators. Demnach steckt im nächsten iPhone ein "A7"-Chip, der etwa ein Drittel schneller sein soll als der aktuelle "A6". Außerdem weise der A7 erstmals eine 64-Bit-Architektur auf - das könnte auf längere Sicht weitere Leistungsvorteile bringen, wenn das Betriebssystem iOS und Apps einmal entsprechend angepasst sind.

Außerdem habe das neue iPhone einen Spezialchip eigens zur Verfolgung von Bewegungen, heißt es weiter. Das wäre ein ähnliches Konzept wie Motorola es bei seinem neuen "Moto X" verfolgt - das Gerät hat neben einer Standard-CPU verschiedene Chips für Spezialaufgaben, die man akkusparend schlafenlegen kann, wenn sie gerade nicht benötigt werden.

Anders als die meisten Android-Smartphone-Hersteller verwendet Apple aber ohnehin keine "Off-the-Shelf"-Chips von ARM-Lizenznehmern wie Qualcomm oder Samsung, sondern entwirft sein eigenes Silizium exakt für die eigenen Anforderungen.