Hacker-Abwehr aufstellen

28.03.2002
Von Peter Klaftenegger
Hoher Sicherheitsbedarf und Sparzwang kommen dem IT-Security-Outsourcing entgegen. Dieser Spezialmarkt für IT-Dienstleistungen entwickelt sich deutlich. Es gilt, den passenden Service des richtigen Anbieters auszuwählen.

So schnell wie die positiven Seiten des Internet nehmen leider auch Fähigkeiten und Agressivität der Hacker zu. Schätzungen zufolge wurden weltweit bislang zirka 50000 Viren produziert. Derzeit sind es wohl mehr als zehn Viren pro Tag, die in Umlauf geschickt werden. Die rasante Ausbreitung des Wurms Code Red beispielsweise wirkte wie ein Großangriff. Nach Angaben der Cooperative Association for Internet Data Analysis (Caida, Vereinigung für Internet-Datenanalyse) befiel er in weniger als 14 Stunden mehr als 359000 Server. Auf dem Höhepunkt seiner Ausbreitung wurden pro Minute mehr als 2000 Hosts neu infiziert.

Im Dickicht der Sicherheitslösungen

Viele IT-Fachleute wissen nicht, dass 99 Prozent aller Attacken aus bekannten Schwachstellen und fehlerhaften Konfigurationen resultieren. Dies bedeutet im Klartext, dass 99 Prozent aller Angriffe verhindert werden könnten. Außerdem lässt sich ohne Übertreibung sagen, dass die meisten Netzwerke häufiger von Hackern "inspiziert" werden als von Administratoren, und das mit einem täglich wachsenden Arsenal von Techniken und Tools.

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