Freenet nutzt Öko-Strom

Grüner Strom fürs Rechenzentrum

20.05.2009 | von Klaus Manhart (Autor) 
Klaus Manhart
Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
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Die Verbindung von Wirtschaftlichkeit und ökologischem Arbeiten schließt sich nicht aus - das beweist die freenet Group: Das zentrale Rechenzentrum der Unternehmensgruppe nutzt ab sofort den grünen Strom der Düsseldorfer Stadtwerke.
"Strom ist das Blut, das durch die Adern unseres Rechenzentrums fließt", sagt Stephan Esch, IT-Vorstand der freenet AG. Das Unternehmen stellt sein RZ auf grünen Strom um.
"Strom ist das Blut, das durch die Adern unseres Rechenzentrums fließt", sagt Stephan Esch, IT-Vorstand der freenet AG. Das Unternehmen stellt sein RZ auf grünen Strom um.

Der Strom der freenet Group wird künftig zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen. Darüber hinaus treibt freenet die Ressourcenoptimierung für noch mehr Nachhaltigkeit im Hardwarebereich voran. Die freenet Group ist der größte netzunabhängige Internet- und Telekommunikationsanbieter in Deutschland. Das Unternehmen verfügt über 18,5 Millionen Mobilfunkkunden, 7,6 Millionen aktive registrierte Mitglieder, 1,8 Millionen Bezahlkunden rund um digitale Internetdienste, über 0,9 Millionen DSL-Kunden und 1,2 Millionen Schmalbandkunden.

"Green Contract" plus Energiesparen

Energiesparendes Arbeiten und ökologische Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag sind Aufgaben, die auch freenet vor neue Herausforderungen stellt. Das zentrale Rechenzentrum in Düsseldorf nutzt im Rahmen des "Green Contract" ab sofort den grünen Strom der Stadtwerke Düsseldorf. Außerdem treibt das Unternehmen die Umrüstung auf besonders energiesparende Rechnersysteme voran. Die Rechenleistung des für die gesamte Unternehmensgruppe äußerst wichtigen Standorts verbraucht zirka neun Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Ein weiterer Ausbau der Kapazitäten geht mit dem Wachstum der Unternehmensgruppe derzeit einher.

"Strom ist das Blut, das durch die Adern unseres Rechenzentrums fließt", sagt Stephan Esch, IT-Vorstand der freenet AG. "Mit der frischen Infusion des Angebots der Düsseldorfer Stadtwerke folgen wir unserem Anliegen, Nachhaltigkeit mit wirtschaftlichem Arbeiten zu verbinden. Damit ist jetzt zusammen mit der Strato in Berlin die Energieversorgung der Rechenzentren so grün, wie unsere Unternehmensfarben. Wir unterstreichen mit dem regionalen Energiebezug nachdrücklich die Bedeutung unseres Rechenzentrums für die ganze Gruppe und speziell für den Standort Nordrhein-Westfalen."

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