Auch als App

Größtes kostenloses Öffnungszeiten-Verzeichnis

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Das "Öffnungszeiten Buch" listet mehr als drei Millionen Einträge zu Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Nach dem Prinzip Wikipedia werden die Öffnungszeiten eingesammelt, damit niemand mehr zu spät kommen muss.
Nach dem Prinzip Wikipedia werden die Öffnungszeiten eingesammelt, damit niemand mehr zu spät kommen muss.
Foto: Gina Sanders - Fotolia.com

Nach dem Motto „Nie wieder vor verschlossenen Türen stehen!“ erstellen derzeit über 20.000 registrierte Nutzer nach dem Vorbild von Wikipedia ein Verzeichnis für Öffnungszeiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Darunter sind auch Behörden, Ämter und Rathäuser. Mit nach eigenen Angaben bereits mehr als drei Millionen Einträgen sei das Öffnungszeitenbuch derzeit das Größte Verzeichnis seiner Art in diesen Ländern.

Neben der Online-Suche im Browser des PCs ist die Suchfunktion nach Angaben der Gründer auch in Facebook und auf den Seiten von über 90 Städten in Deutschland zu finden.

"Kein großer Verlag und kein millionenschweres Startup steckt hinter der Idee", teilen die Macher mit. Es habe sich eine Community gefunden, die Spaß daran hat anderen Menschen durch das Sammeln der Informationen den Alltag zu erleichtern.

Inzwischen verdienen die „Öffnungszeiten-Melder“ durch Werbeeinblendungen mit jedem neuen Eintrag Geld. Über 90 deutsche Städte empfehlen das Angebot (Stand: August 2011) auf ihren Internetseiten und tragen zur Erweiterung des Angebots bei.

Für Geschäfte, Behörden und Ämter

Über speziell für diesen Zweck entwickelte Such-Widgets können die Öffnungszeiten regionaler Firmen über die Seite der jeweiligen Stadt gefunden werden. Dieses Angebot ist, wie auch alle anderen Dienste des Verzeichnisses sowohl für die Firmen als auch für die Nutzer kostenlos, betonen die Gründer. Die Ladenschlusszeiten großer Ketten und Firmen wie beispielsweise der Post oder McDonalds seien dabei ebenso verfügbar wie die kleinerer Geschäfte und von Behörden und Ämtern.

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