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Für viele Plattformen

Google bietet E-Books auch in Deutschland an

14.06.2012
Google wird künftig auch in Deutschland E-Books anbieten.
Der neue E-Book-Katalog bei Google Play Deutschland
Der neue E-Book-Katalog bei Google Play Deutschland

Zum Start sollen "Hunderttausende Titel" zur Verfügung stehen, kündigte Google-Manager Santiago de la Mora am Donnerstag in Hamburg an. Google arbeitet dabei mit Verlagen wie Blanvalet, DVA, Goldmann, Heyne, Bastei Lübbe, C.H. Beck, Hoffmann & Campe, Klett Cotta, Springer Science+Business Media und der Münchner Verlagsgruppe zusammen. Damit seien bekannte deutsche Autoren wie Charlotte Link, Siegfried Lenz, Andrea Maria Schenkel, Wolfgang Hohlbein und Richard David Precht in dem Google-Store vertreten.

Der weltweite Markt der E-Books wird bislang von Amazon und Apple dominiert. In den USA ist außerdem der Buchhändler Barnes & Noble relevant. In Deutschland sind Buchhändler wie Weltbild und Thalia sowie Verlagsgruppen wie Gruner + Jahr mit Pubbles aktiv. Der Börsenverein des deutschen Buchhandels betreibt über seine Wirtschaftstochter außerdem das E-Book-Portal Libreka, das grundsätzlich allen Verlagen offen steht. Google versucht mit seinem Play-Store nun, im E-Book-Markt Fuß zu fassen.

Die E-Books von Google können auf unterschiedlichen Plattformen gelesen werden. Zum einen gibt es für Android-Tablets und Smartphones, aber auch für Apple-Geräte wie das iPad oder das iPhone, eine eigene Books-App. Außerdem kann man sich die Bücher in einem beliebigen Browser anzeigen lassen. "Wir bieten viele Titel und verschiedenste Möglichkeiten an, auf diese zuzugreifen und sie zu lesen", sagte de la Mora.

Google unterstützt via Play zwei verschiedene E-Book-Formate (ePub und PDF). Damit können die digitalen Bücher auch auf E-Readern von Sony, Kobo, iRiver oder Aluratek übertragen werden. Um die E-Books aus Google Play auf einem Amazon Kindle lesen zu können, müssen diese noch mit einem Programm wie Calibre konvertiert werden. Ob die Bücher mit einem Kopierschutz versehen werden oder nicht, entscheiden die Verlage. (dpa/tc)