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GlaxoSmithKline lagert RZ-Betrieb an ACS aus

31.08.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der internationale Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) übergibt insgesamt vier seiner Rechenzentren in den USA und in Großbritannien an den Dienstleister Affiliated Computer Services Inc. (ACS). Der Servicevertrag ist auf fünf Jahre befristet und hat ein Volumen von rund 100 Millionen Dollar.

Geschäftliche Kontakte zwischen ASC und GSK bestehen bereits seit mehr als zwei Jahren: Im Juni 2003 übernahm der in Dallas ansässige Outsourcing-Anbieter für den Arzneimittelhersteller den Betrieb alter, zur Ablösung anstehender Business-Systeme. Nach der neuen Vereinbarung soll ACS nun den RZ-Betrieb einschließlich diverser Monitoring- und Management-Dienste für insgesamt 5000 Server-Systeme unter Unix-, Windows, OS/390 und Open VMS leisten. Bei den vier Rechenzentren handelt es sich um die US-Niederlassungen in King of Prussia, Pennsylvania, und Research Triangle Park, North Carolina, sowie um Stevenage und Brentford im Vereinigten Königreich.

ACS ist vor allem in den USA aktiv, hat aber derzeit rund 30 Kunden in Europa. Vor zwei Monaten sicherte sich das Unternehmen die Betreuung der technischen Infrastruktur für den Unterhaltungskonzern The Walt Disney Co. In negative Schlagzeilen geriet es kürzlich, weil ihm zwei Rechner mit Personaldaten von Motorola gestohlen wurden. In Europa zählen beispielsweise General Motors und Air France zur ACS-Klientel. (qua)