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Gerüchte um den Nachfolger von Windows Vista

21.03.2007
"Windows Seven" nennt sich angeblich das nächste Betriebssystem von Microsoft, "Fiji" soll der Codename der kommenden Media Center Edition (MCE) sein.

In den USA berichten Blogger über die ersten Details von Microsofts designiertem "Vista"-Nachfolger. Die Informationen und Spekulationen beschränken sich allerdings auf den Codenamen der Programme und nicht auf technische Merkmale. Laut "ZDNet" heißt der als "Blackcomb" beziehungsweise "Vienna" bekannte Vista-Nachfolger Microsoft-intern nun "Windows Seven". Ein anderer Blogger hat derweil eigenen Angaben zufolge die Präsentation eines dänischen Microsoft-Entwicklers im Netz entdeckt, auf der die Investitionsschwerpunkte des neuen Betriebssystems genannt werden. Allerdings ist der Link auf der Microsoft-Site inzwischen nicht mehr erreichbar. Jedoch gibt Google eine HTML-Version der Präsentation (ohne Grafiken) aus.

Für Microsoft kommt die Diskussion zu einem denkbar unpassenden Zeitpunkt, denn Vista ist weit davon entfernt, sich im Markt etabliert zu haben. Folglich zeigt sich der Konzern auch nicht daran interessiert, zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Diskussion über seine Zukunftspläne loszutreten. Daher ist der Zeitplan des neuen Betriebssystems bewusst unklar kommuniziert worden. So wurde Firmenchef Steve Ballmer mit der Einschätzung kolportiert, dass keine fünf Jahre wie bei Vista bis zum Release vergehen werden. Vermutungen, Windows Seven könnte bereits Ende 2009 erscheinen, sind indes mit einiger Vorsicht zu genießen: Viele Unternehmenskunden könnten bei dieser kurzen Erscheinungsfrequenz zu der Einschätzung gelangen, XP bis zur Freigabe von Seven zu nutzen und sich den Zwischenschritt auf Vista einfach zu sparen.

Auch in der Media Center Edition klärt sich angeblich der Codename-Nebel. Das neue Release, das unabhängig von den "richtigen" Betriebssystemen beinahe im Jahresrythmus erscheint, soll "Fiji" heißen. In früheren Gerüchten war Fiji als Name des Service Packs 1 von Vista gehandelt worden. Letzteres soll angeblich mit dem neuen "Longhorn"-Server noch vor Jahresende erscheinen und neben den üblichen Code-Verbesserungen auch Feature-Upgrades bieten. Das nächste Office (erscheint angeblich 2009) soll übrigens aus einem gewissen Aberglauben heraus intern nicht "Office 13" heißen, sondern "Office 14". (ajf)