Garching: Brutkasten für junge IT-Firmen

Jürgen Mauerer betreibt als freier Journalist ein Redaktionsbüro in München.
Kostengünstige Büroräume, intensive Beratung, Austausch mit anderen Selbständigen und Nähe zur Technischen Universität München - das Technologie- und Gründerzentrum Garching bietet gute Voraussetzungen für Gründer.

Genau vor einem Jahr war für Jakob Kreuser klar, dass er mit drei ehemaligen Kollegen eine Firma für Internet-Zugangssoftware gründet. Der Business-Plan für die Accsys GmbH war fertig, die Finanzierung unter Dach und Fach, nur die passenden Räumlichkeiten fehlten noch. Da traf es sich gut, dass Anfang November 2002 das Technologie- und Gründerzentrum Garching, kurz Gate, im Norden von München seine Pforten öffnete.

Jungunternehmer Jakob Kreuser: "Das gute sind die Kontakte. Wir arbeiten mittlerweise gemeinsam mit einer anderen Firma aus dem Gate an einem Software-Projekt."
Jungunternehmer Jakob Kreuser: "Das gute sind die Kontakte. Wir arbeiten mittlerweise gemeinsam mit einer anderen Firma aus dem Gate an einem Software-Projekt."

Der 29-jährige Informatiker Kreuser war mit der Accsys GmbH einer der ersten Mieter der neuen Räume unweit der Technischen Universität München, die nur fünf Gehminuten entfernt liegt. "Unser erstes Gespräch führten wir Mitte Oktober 2002 noch im Bau-Container", erinnert sich Franz Glatz, Geschäftsführer des Gate, an das Treffen mit den jungen Gründern.

Mittlerweile sind 22 Hightech-Firmen mit insgesamt rund 100 Mitarbeitern in das Gebäude des Gründerzentrums eingezogen. 40 Prozent der 4680 Quadratmeter großen Bürofläche sind ein Jahr nach der Eröffnung des Gate vermietet. "Das Modell funktioniert. Wir liegen über Plan", freut sich Glatz.

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