Für eine schöne Bescherung

Fünf Tipps für sichere Online-Einkäufe zu Weihnachten

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Alle Jahre wieder wird mit Thanksgiving, Schnäppchenfreitag und Cyber Monday die Hauptsaison für das Weihnachtsgeschäft eingeläutet – für Web-Shops und -Anbieter, aber auch für Cyber-Kriminelle. Die Security-Experten von Sophos haben fünf Tipps zusammengestellt.
Mit dem Schnäppchenfreitag startet nicht nur in den USA die heiße Zeit für Online-Verkäufer und Cyberkriminelle.
Mit dem Schnäppchenfreitag startet nicht nur in den USA die heiße Zeit für Online-Verkäufer und Cyberkriminelle.
Foto: Vik Y - www.shutterstock.com

Die Festtage rücken näher, das Weihnachtsgeld (falls man es noch bekommt) wurde bereits aufs Konto überwiesen, diverse Shopping-Feiertage locken mit Angeboten - höchste Zeit, sich auf die Suche nach passenden Geschenken zu machen. Und weil es draußen häufig schon dunkel, kalt und ungemütlich ist, verlagern viele Konsumenten die Shopping-Tour ins Web, die Auswahl im Internet ist schließlich vielfältig und verlockend. Bei der Suche nach vermeintlichen Schnäppchen besteht allerdings gerade jetzt höchste Gefahr, Internet-Betrügern auf den Leim zu gehen. Diese wissen sehr genau, dass auch für sie nun Hochkonjunktur ist. Grund genug für Sophos Labs, die Situation genauer zu beleuchten.

Vorsicht bei Super-Sonderangeboten

Die Sicherheitsexperten haben bei Streifzügen im Web eine ganze Flut von Spam-Mails und Webseiten entdeckt, deren Angebote zu gut sind um wahr zu sein. Um Sie vor Unbill beim Online-Weihnachtseinkauf zu schützen, hat Sophos fünf Tipps zusammengestellt. Wenn Sie diese beachten, können Sie sicher und unbeschwert ihre Geschenke im Web besorgen:

1. Angebote, die einfach zu gut klingen um wahr zu sein, sind in nahezu allen Fällen Fake. Es gibt einfach kein iPhone 6 umsonst!

2. Das Ausfüllen von Adress- oder Bezahlformularen, die nicht verschlüsselt und gesichert sind, ist unbedingt zu vermeiden. Ob eine verschlüsselte Übertragung gewährleistet besteht, ist in der Adresszeile durch ein https und/oder ein Schlosssymbol leicht erkennbar.

3. Links in unbekannten oder unerwünschten Mails sollten niemals angeklickt werden. Diese Links führen oftmals auf Phishing-Websites, die Ihr mobiles Gerät ebenso wie den Computer zuhause mit Malware infizieren kann. Auch Online-Scams sind eine beliebte Methode der Cyber-Kriminellen.

4.Vorsicht bei Internet-Seiten, auf denen ungewöhnlich viele Informationen verlangt werden. Das Wichtigste: Die Karten-PIN darf niemals abgefragt oder weitergegeben werden. Auch die Abfrage von Passwörtern weist auf eine betrügerische Handlung hin.

5. Schlussendlich ist eine genaue Prüfung der Kontoauszüge empfehlenswert, selbst wenn man sich sicher ist, keine maliziösen Mails oder Web-Seiten geöffnet zu haben. Internetbetrüger sind extrem trickreich. Nur mit einer genauen Prüfung Ihrer Zahlungen können Sie falsche Buchungen rechtzeitig bei Ihrer Bank oder Kartengesellschaft melden, um Ihr Geld zurück zu bekommen.