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Frist für Geld aus Konjunkturpaket II läuft ab

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Die IT-Infrastruktur in Behörden und öffentlichen Verwaltungen leidet unter Sparzwängen, die zum Teil nur mit kreativen Lösungen unter großem Einsatz der dort tätigen Personen ausgeglichen werden können. Die Berater der Experton Group wollen helfen.
Andreas Zilch ist Vorstand der Experton Group AG.
Andreas Zilch ist Vorstand der Experton Group AG.

Das Konjunkturpaket II bietet Behörden und der öffentlichen Hand einmalige Chancen, ihre IT umfassend zu modernisieren. Dieser Meinung ist die Experton Group. Allerdings sei Eile geboten, da die entsprechenden Mittel nur kurzfristig und in begrenztem Umfang zur Verfügung stehen.

„Mit dem Konjunkturpaket II, welches zur Konjunkturstärkung durch Aufträge der öffentlichen Hand genutzt werden soll, eröffnen sich jetzt Finanzierungsmöglichkeiten, die offensiv auch für die IT-Infrastruktur genutzt werden sollten“, empfiehlt die Beratungsfirma.

Die Berater setzen dabei auf Lösungen wie Server-Konsolidierung und -Virtualisierung, Storage-Tiering und -Virtualisierung, moderne Client Technologien und entsprechende System Management Prozesse - ähnlich wie sie in der Privatwirtschaft schon seit längerem üblich sind.

In einem ersten Schritt sollten die IT-Verantwortlichen von Behörden und öffentlichen Verwaltungen eine Basisanalyse durchführen, um den Status und die notwendigen Maßnahmen festzulegen, meinen die Berater. Dieses „Green IT Assessment“ könne durch freihändige Vergabe gemäß VOL/A § 3 Nr. 4p auf Grund eines bis 31. Dezember 2010 befristet geltenden Erlasses zur Konjunkturstärkung beauftragt werden.

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