Blackberry fliegt raus

Ford setzt künftig auf iPhones

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Der amerikanische Autobauer führt Apples iPhone als Smartphone für Mitarbeiter weltweit ein.

Schon bis Ende dieses Jahres sollen 3300 Blackberrys abgelöst und durch iPhones ersetzt werden, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Ford-Sprecherin Sara Tatchio. Weitere 6000 iPhones sollen in den kommenden zwei Jahren ausgerollt werden und dann bisherige Flip Phones von Ford-Mitarbeitern ersetzen. Das "global deployment of corporate iPhones" beaufsichtigen wird ein Mobile Technology Analyst, dessen Stelle Ford gerade ausgeschrieben hat.

Ford-Zentrale in Dearborn, Michigan, hier das 1956 erbaute 'Glass House'
Ford-Zentrale in Dearborn, Michigan, hier das 1956 erbaute 'Glass House'
Foto: Dave Parker (CC-BY-3.0)

Dass Ford sich von Blackberry abwendet ist ein schwerer Schlag für den angeschlagenen kanadischen Smartphone-Pionier und seinen neuen Chef John Chen, der Blackberry im Zuge seiner Turnaround-Bestrebungen stärker auf software-basierende Services für Firmenkunden trimmt.

Freuen wird die Meldung aber natürlich Apple, das sich ebenfalls verstärkt um Enterprise-Kunden bemühen will, weil es hier Möglichkeiten für weiteres Wachstum sieht. Der Konzern aus Cupertino hat sich dazu im Mobile-Bereich gerade mit IBM verbündet, das seinen Großkunden iPhone und iPads andienen und neue Apps für Apples iOS-Devices entwickeln wird.