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Schnellerer Update-Zyklus

Firefox 5.0 ist schon fertig

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Mozilla hat sich von Google anstecken lassen und veröffentlich Updates für den Firefox-Browser nun in kürzeren Abständen. Gestern Abend ist bereits die Version 5.0 erschienen.
Firefox 5.0 macht DNT mobil - auf Android-Smartphones.
Firefox 5.0 macht DNT mobil - auf Android-Smartphones.

Die neue Version baue auf dem überwältigenden Erfolg von Firefox 4 auf, erklärte Mozilla, der demnach innerhalb weniger Monate über 200 Millionen mal in der Desktop-Variante und millionenfach im Android Market heruntergeladen wurde. Durch den Übergang von längeren zu sehr kurzen Update-Folgen sei man jetzt in der Lage, Nutzern schneller neue Firefox-Funktionen, verbesserte Stabilität, Leistungsschübe und Sicherheitsupdates zukommen zu lassen. Allein die neueste Version von Firefox enthält demnach über 1.000 Verbesserungen und Performance-Optimierungen:

Die neue Firefox-Version treibt auch die Unterstützung modernster Web-Technologien weiter voran, so dass Entwickler erstaunliche Add-Ons, Web-Apps und Webseiten bauen und das Potenzial des Open Web voll ausschöpfen können. Firefox für Android beinhaltet nun auch die Funktion "Do Not Track" - damit ist Firefox der erste Browser, der die Privatsphäre so über alle Plattformen hinweg schützt und respektiert. Mozilla hat Do Not Track entwickelt, um Nutzern wieder mehr Kontrolle darüber zu verschaffen, ob und wie ihre Surfgewohnheiten im Web aufgezeichnet und ausgewertet werden. Die Funktion, mit der Nutzer besuchten Webseiten anzeigen können, ob sie verfolgt werden möchten oder nicht, findet sich deshalb jetzt prominenter in den Firefox Einstellungen.

Firefox gibt den Nutzern dank einer Galerie von hunderttausenden Add-Ons die größtmögliche Kontrolle über das Aussehen und die Leistungsfähigkeit ihres Webbrowsers. Über 85 Prozent der Firefox-4-Nutzer haben mindestens ein Add-On installiert, um die Oberfläche, die Funktionen oder die Leistung ihres Firefox zu verbessern. Für Web-Entwickler hat Mozilla eine große Auswahl an Möglichkeiten geschaffen, die die Programmierung von Firefox-Add-Ons mit HTML, JavaScript und CSS erleichtern. Das neue "Firefox Add-On SDK" für Windows, Mac und Linux ermöglicht die Entwicklung von Add-Ons auf dem lokalen Desktop, während die Beta des "Firefox Add-On Builders" eine gehostete, webbasierende Entwicklungsumgebung schafft. Entwickler können für alle Plattformen Add-Ons bauen, die installiert und aktualisiert werden, ohne dass der Nutzer den Browser neu starten oder seine derzeitigen Tätigkeiten im Web unterbrechen muss.

Firefox für Windows, Mac und Linux unterstützt jetzt CSS Animations, das Entwicklern neue Möglichkeiten der Darstellung eröffnet. Mozilla Hacks hat zum Thema CSS Animationen auch ein Tutorial erarbeitet - und für das bessere Verständnis auch einen Blogpost veröffentlicht.

Um die neue Version von Firefox herunterzuladen, sollten Nutzer ihren Browser auf Updates überprüfen (Firefox-Button, Hilfe, Über Firefox) oder die neueste Version über den Aurora/Beta-Channel herunterladen. Die Android-Version steht im Android Market zum Download bereit.