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Finanzdienstleister Delta Lloyd lagert seine IT an IBM aus

17.02.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Delta Lloyd Group plant, einen großen Teil ihrer internen Informations- und Telekommunikationsinfrastruktur an IBM auszulagern. Das Volumen des Deals beläuft sich auf rund 200 Millionen Euro. Der Vertrag ist auf sieben Jahre befristet. IBM wird neben dem Betrieb des Rechenzentrums auch das Management aller PCs und Kommunikationsgeräte übernehmen. Rund 150 Angestellte des niederländischen Finanzdienstleisters sollen zu IBM wechseln, heißt es in einer offiziellen Mitteilung. Allerdings werde Delta Lloyd die IT-Systeme, die zur Abwicklung der Finanzgeschäfte notwendig sind, auch in Zukunft selbst verwalten, erläuterte Unternehmenssprecherin Janneke Dijkstra. Es gebe keine Pläne, diesen Bereich an IBM oder einen anderen Outsourcing-Anbieter auszulagern. (ba)