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Fantastic geht es nicht fantastisch

27.09.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Schweizer Fantastic Corp., Spezialanbieter von Software für die Übertragung von Multimedia-Inhalten, konzentriert ihren Verkauf am Hauptsitz Zug (die USA bedient die Firma von Dallas, Texas, aus). Die meisten europäischen Verkaufsniederlassungen werden geschlossen, hinter der Formulierung "weitere Anpassung der Betriebs- und Kostenstruktur" in einer Adhoc-Mitteilung stehen darüber hinaus wohl noch weitere Entlassungen.

Beim Vertrieb setzen die Schweizer nach eigenen Angaben künftig verstärkt auf die Kooperation mit Systemintegratoren und Partnern wie IBM, HP und DMR Fujitsu. Neuer Verkaufschef ist Vice President Simon Johnson; sein Kollege Soeren Lindquist kümmert sich in gleichem Rang um Marketing und Dienstleistungen. Durch die Konsolidierung will Fantastic seine Kosten ab dem kommenden Jahr von 5,2 auf 3,9 Millionen Dollar senken; die Softwareentwicklung werde dadurch nicht beeinträchtigt, heißt es. (tc)