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Europa-Geschäft macht Ilog zu schaffen

01.08.2006
Der Spezialist für Business Rules schafft nur knapp die Erwartungen. Verantwortlich dafür sind schwache Geschäfte in Europa.

Der französische Softwareanbieter Ilog hat für sein Ende Juni abgeschlossenes viertes Fiskalquartal einen Umsatz in Höhe von 34,4 Millionen Dollar sowie einen Profit von 1,8 Millionen Dollar gemeldet. Damit steigerte der Spezialist für Geschäftsregeln seine Einnahmen im Jahresvergleich um fünf Prozent. Im Vorjahreszeitraum standen Einnahmen von 32,6 Millionen Dollar sowie ein Gewinn von 1,5 Millionen Dollar zu Buche.

Die Einnahmen zwischen April und Juni dieses Jahres lägen am unteren Ende der eigenen Erwartungen, räumte Ilog-CEO und Chairman Pierre Haren ein. Vor allem in Europa seien die Geschäfte nicht so gelaufen, wie sich das der Spezialist für Business Rules vorgestellt hatte. In der Alten Welt setzte der Hersteller im abgeschlossenen Berichtszeitraum knapp 12,4 Millionen Dollar um, elf Prozent weniger als die rund 13,9 Millionen Dollar im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dagegen gelang es dem Softwarehersteller, seine Umsätze in Nordamerika im Jahresvergleich von 15,4 Millionen Dollar um 17 Prozent auf fast 18 Millionen Dollar zu verbessern.

Die Kunden seien zögerlicher beim Abschluss der Deals gewesen, analysierte Haren die Situation in Europa. Es habe zwar über die Partner mehr Geschäftsmöglichkeiten und Kontakte gegeben. Da es sich dabei jedoch in aller Regel um größere und komplexere Projekte handelte, dauere es auch länger, bis sich die potenziellen Kunden zum Abschluss der Verträge durchringen könnten.

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