eTicket: Großprojekt für 13 Millionen Bürger gestartet

26.04.2007
In elf Nahverkehrsregionen Deutschlands hat das Fraunhofer Institut in Zusammenarbeit mit Siemens und mehreren Verkehrsunternehmen ein Großprojekt für mobiles Bezahlen mit dem Handy gestartet. In den kommenden zwei Jahren können bis zu 13 Millionen Bürger Bahn- und Bustickets mit dem Handy kaufen.

Elf deutsche Nahverkehrsregionen haben gemeinsam das Großprojekt "HandyTicket" mit dem Ziel gestartet, Fahrscheine für Bus und Bahn mit dem Mobiltelefon bezahlen zu können. Zusammen mit mehreren Verkehrsunternehmen und -verbünden haben Siemens IT Solutions und Services, das Fraunhofer Institut VI sowie die DVBLogPay unter Federführung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen VDV ein HandyTicket-System entwickelt. Um die Akzeptanz bei den Kunden zu ermitteln, läuft innerhalb der nächsten zwei Jahre in elf Großstädten und Nahverkehrsregionen ein weitflächiges Projekt.

In Chemnitz, Dresden, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Lübeck, Nürnberg, Oberlausitz-Niederschlesien, Ulm, Vogtland und Wuppertal können die Fahrgäste ab jetzt über ihr Handy Einzel- und Tageskarten kaufen. Dabei sind sie nicht an die Heimatregion gebunden, sondern können auch in allen anderen beteiligten Regionen Tickets erwerben. "So kann man bei einer Reise in andere Tarifgebiete sein Tagesticket schon bequem von zu Hause aus kaufen", meint VDV-Präsident Günter Elste.

Inhalt dieses Artikels