Erfrischend einfach Texten

Vice President Software & SaaS Markets PAC Germany
Auf PCs installierte Textverarbeitung stammt meist aus dem Hause Microsoft. Immer beliebter wird auch das Open-Source-Produkt "Open Office".

Es gibt jedoch noch Alternativen, die einen Seitenblick lohnen. Zu ihnen zählt "Softmaker Office 2006" von Softmaker aus Nürnberg. Interessant ist dieses aus dem Schreibprogramm "Textmaker" und der Tabellenverarbeitung "Planmaker" bestehende Paket zum einen, weil es sowohl unter Windows als auch demnächst auf Pocket PC, Windows CE, Free BSD und Linux läuft. Darüber hinaus wurde die Software für den Betrieb auf einem USB-Stick vorbereitet. Beide Programme gibt es mittlerweile nur noch im Paket, das knapp 70 Euro kostet.

Der Hersteller verspricht Kompatibilität zu Word und kann sie auch liefern. Auch hier werden Schreibfehler rot unterstrichen, die Grammatik- und Rechtschreibprüfung ist aber nicht so ausgefeilt wie beim (auch wesentlich teureren) Microsoft-Produkt. Angenehm an der Bedienerführung sind die übersichtlichen, weil nicht überladenen Menüs. Zudem arbeitet die Software schnell. Ein Datei-Manager mit flotter Vorschau und Suche hilft Übersicht halten.

Die integrierte Dbase-kompatible Datenbank bietet zwar keine allzu berauschenden Features, genügt aber für Serienbriefe und einfache Datenverwaltungen. Eine weitere nette Funktion ist die Verknüpfung von Datenbanken und Formatvorlagen. Auf diese Weise kann man ein Dokument unter Verwendung von Datensätzen - etwa Adressfelder - erzeugen.

Formulare lassen sich mit Text-, Auswahl- und Kontrollkästchen erzeugen, auf Wunsch auch Word-kompatibel. Durch Unicode erleichtert das Schreiben in Fremdsprachen, was zum Beispiel für Handbücher nützlich ist.

Vermisst hat der Tester eine Druckvorschau und Makrofunktionen.

CW-Fazit

Textmaker muss sich hinter Microsoft-Programmen nicht verstecken. Der Nutzer kann unter Linux, Pocket PC und Windows die gleiche Software verwenden.