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Energiedienstleister migriert SAP vom Mainframe auf Linux

20.06.2006
Jetzt laufen die Anwendungen billiger, stabiler und performanter.

Der Dresdner Energiedienstleister Enso ist ein weiterer SAP-Kunde, der auf Linux umgestiegen ist. Bisher lief bei Enso die gesamte SAP-Umgebung auf einem IBM-Mainframe mit dem Betriebssystem OS/390 und der Datenbank DB2. Der Großrechner war dabei stark durch die Branchenlösung "IS Utilities für Energieversorger" in Anspruch genommen. Weil außerdem die Kosten der Mainframe-Landschaft sehr hoch waren, entschied sich das sächsische Unternehmen für einen Schnitt.

Mit Hilfe der Realtech AG, einem Spezialisten für Migrationen im SAP-Bereich, machte sich das Unternehmen an den Umstieg. Die Hardwaregrundlage bilden nun 16 AMD-basierende Server. Auf ihnen laufen Suse Linux Enterprise Server 9 als Betriebssystem, sämtliche SAP-Anwendungen bei Enso einschließlich der oben genannten Branchenlösung und als neue Datenbank MaxDB, eine SAP-Entwicklung, die inzwischen Open Source ist. Mit dem Ergebnis ist Dirk Erler, Leiter Systemadministration und Operations bei Enso, zufrieden: "Mit der neuen Lösung unter Linux und der Beratungsleistung von Realtech konnten wir unsere IT-Kosten senken und haben gleichzeitig ein stabiles und optimiertes SAP-System erhalten."