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EMC legt mächtig zu

19.04.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Speicherspezialist EMC hat für sein erstes Geschäftsquartal einen Nettogewinn von 332 Millionen Dollar oder 30 Cent je Aktie vorgelegt. Damit liegt das Ergebnis um 49 Prozent über dem des Vorjahres (222,3 Millionen Dollar, 20 Cent pro Anteilschein) und übertrifft die Prognosen der Analysten um einen Cent je Aktie. Der Umsatz der US-Company stieg von 1,48 Milliarden Dollar im ersten Quartal 1999 auf heuer 1,82 Milliarden Dollar. Die Haupteinnahmen stammten aus EMCs Kerngeschäft mit Storage-Produkten und -Software. Der Umsatz mit den Produkten von Data General Corp., die EMC vor kurzem erwarb, ist jedoch wegen gegenwärtig laufender Änderungen der Vertriebsstruktur zurückgegangen.

In Anbetracht des überzeugenden Ergebnisses hat die Wallstreet ihre Prognosen für das laufende Jahr nach oben korrigiert. Analysten rechnen nun mit einem Jahresgewinn von über 1,44 Dollar je EMC-Aktie. Unternehmenschef Michael Ruettgers erwartet für 2000 einen Umsatz von 8,4 Milliarden Dollar (1999: 6,72 Milliarden Dollar). Im Jahr 2001 sollen die Einnahmen ihm zufolge dann zwölf Milliarden Dollar erreichen. Die potenzielle Gefahr durch den Mitbewerber IBM habe erheblich nachgelassen, so Ruettgers weiter.