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EMC erfüllt die Erwartungen

19.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Storage-Spezialist EMC hat für sein Ende März abgschlossenes erstes Fiskalquartal einen Nettogewinn von 270 Millionen Dollar oder elf Cent pro Aktie ausgewiesen nach 140 Millionen Dollar oder sechs Cent je Anteilschein im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (seinerzeit wurde 1 Cent pro Aktie für die Übernahme von VMware abgeschrieben). Im vorbörslichen US-Handel gewann die EMC-Aktie daraufhin bereits knapp vier Prozent.

Den Quartalsumsatz konnte EMC von 1,87 Milliarden Dollar im Berichtszeitraum des Vorjahres um 20 Prozent auf 2,24 Milliarden Dollar steigern. Dabei profitierte der in Hopkinton, Massachusetts, ansässige Hersteller insbesondere von einem 47-prozentigen Zuwachs bei seiner Midrange-Produktlinie "Clariion".

EMC scheint damit der Investitionszurückhaltung der Unternehmen erfolgreicher trotzen zu können als IBM oder Wettbewerber Storagetek, der vergangene Woche eine Gewinnwarnung ausgegeben hatte. Der aktuelle Quartalsgewinn entsprach dem Konsensus der von Reuters Estimates befragten Analysten, die auf zehn bis zwölf Cent pro Aktie getippt hatten. Beim Umsatz traf EMC ebenfalls genau die Wall-Street-Prognose. (tc)