Externe SSD-Festplatte mit Thunderbolt-Anschluss

Elgato Thunderbolt SSD im Test

28.05.2012
Von Christian Möller
Noch sind Massenspeicher mit Apples schnellem Thunderbolt-Anschluss sehr selten. Mit Elgato kommt nun ein Hersteller ins Spiel, den man bislang nicht mit Festplatten in Verbindung brachte.

Schlicht "Thunderbolt SSD" nennt der deutsche Hersteller Elgato sein erstes Massenspeicher-Produkt. Bekannt ist Elgato vor allem durch seine DVB-T-Fernsehtuner und die dazugehörige Mac-Software EyeTV. Echte Massenmarkt-Produkte also, die externe Festplatte spielt aber in einer anderen Liga, das merkt man auf den ersten Blick.

Schon die Verpackung macht deutlich, dass hier etwas Edles auf den Anwender wartet. Das Gehäuse ist extrem schlicht aber robust. Es ist aus Metall und sollte Stürze von der Schreibtischkante locker überstehen. Etwa von der Größe einer Zigarettenschachtel beherbergt es eine SSD-Festplatte mit 240 Gigabyte Kapazität.

Es gibt nur einen Anschluss: Thunderbolt. Mehr braucht das Gerät nicht, denn auch die Stromversorgung läuft über diesen Port. Das ist ein Novum, denn die Stromaufnahme, die Apple am Thunderbolt-Port erlaubt, ist auf 10 Watt begrenzt und sie wird durch die aktiven Kabel schon zu einem erheblichen Teil aufgebraucht. Damit ist auch klar warum der Hersteller den Thunderbolt-Port am Laufwerk nicht durchgeschleift hat. Für ein zweites aktives Kabel würde der Strom nicht mehr reichen. In der Praxis heißt das, dass das Thunderbolt SSD stets am Ende der Thunderbolt-Kette angeschlossen werden muss.

Wie bei allen Thunderbolt-Produkten, die wir bisher getestet haben, liegt auch dem Elgato-Laufwerk kein Thunderbolt-Kabel bei. Hier ist Apple in der Pflicht, denn der Mac-Hersteller ist bislang der einzige Anbieter dieser teuren Kabel. Andere Lizenznehmer sind noch nicht zugelassen.

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