Private statt Public Clouds

Eigene IT mit Argusaugen auf Services

Oliver Häußler arbeitet als freier Journalist und Moderator in der IT- und Telekommunikationsbranche. Seine journalistischen, wirtschaftlichen und technischen Erfahrungen sammelte der Kommunikationswissenschaftler während seiner über 20 Jahre langen Tätigkeit als Chefredakteur von renommierten Fachzeitschriften wie der Funkschau, FunkschauHandel, NetworkWorld und als Moderator von Kongressen, Webcasts und zahlreichen Podiumsdiskussionen.
IT-Abteilungen werden bis zum Jahr 2012 mehr in private Cloud-Services investieren als in die Leistungen externer Cloud-Anbieter, prognostiziert das IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner. Die Aufgaben der IT ändern sich.
"Die IT-Abteilungen werden für das Sourcing der IT-Dienste zuständig sein und bestimmen, wann externe Anbieter in Anspruch genommen werden, wann ein Service intern umgesetzt wird und wann beide Möglichkeiten zum Einsatz kommen sollen", so Phil Dawson,Gartner-Analyst.
"Die IT-Abteilungen werden für das Sourcing der IT-Dienste zuständig sein und bestimmen, wann externe Anbieter in Anspruch genommen werden, wann ein Service intern umgesetzt wird und wann beide Möglichkeiten zum Einsatz kommen sollen", so Phil Dawson,Gartner-Analyst.

Private-Cloud-Services werden laut Gartner einen wichtigen Schritt in Richtung künftiger Public-Cloud-Dienste darstellen. Viele Unternehmen werden über lange Jahre hinweg auf sie zurückgreifen, während sich Public-Cloud-Angebote dann erst der Marktreife nähern.

Public Cloud noch lange nicht marktreif

"Cloud-Angebote in Form von Services werden abgelöst von Beziehungen zu zahlreichen Cloud Computing-Dienstleistern, von denen jeder für einen oder eine Handvoll Dienste zuständig ist", sagte Phil Dawson, Research Vice President auf dem Cloud Computing at Gartner Data Center Summit 2009.

2012 werden über 75 Prozent der Cloud-Nutzung im Unternehmen bestimmt durch die Abfrage großer Datenmengen, kurzfristiger hoher Auslastung paralleler Anwendungen und durch die Nutzung von Start-Ups mit kleiner oder nicht vorhandener eigener IT-Infrastruktur.

Die Aufgaben der IT ändern sich damit: "IT-Abteilungen in größeren Unternehmen werden künftig weiter eine IT-Abteilung haben, welche die IT-Ressourcen intern verwaltet und einsetzt", so Phil Dawson. "Einige dieser Ressourcen, aber nicht alle, werden ‚Private Clouds‘ sein. Die IT-Abteilungen werden für das Sourcing der IT-Dienste zuständig sein und bestimmen, wann externe Anbieter in Anspruch genommen werden, wann ein Service intern umgesetzt wird und wann beide Möglichkeiten zum Einsatz kommen sollen."